Ein Wochenende in Budapest

Budapest, von vielen auch das „Paris des Ostens“ bezeichnet, ist durch den Fluss Donau in zwei Hälften geteilt, Buda und Pest. Pest, auf der östlichen Seite gelegen, bekannt für sein jüdisches Viertel und modernes Zentrum. Buda hingegen auf der westlichen Seite, ist aufgrund seiner Lage reich an Thermalquellen und bekannt für seine historischen Bauwerke. Wir besuchten die Hauptstadt Ungarns an einem kalten Wochenende im Februar.

Tag 1 Pest

Nach der Ankunft an der Station Kálvin tér zieht es uns zuerst in die große Markthalle. Seit der Fertigstellung im Jahr 1897 war die Halle steht’s der wichtigste Marktplatz von Budapest.

Budapest Markthalle
Die Markthalle

Über die drei Stockwerke erstrecken sich diverse Lebensmittel-, Kunst-, Kleidung- und Souvenirhändler. Die Markthalle ist sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen beliebt.Das probieren von Wurst- und Käsespezialitäten ist ein Muss.

Budapest Markthalle Innen
Frisches Gemüse und Fleischwaren so weit das Auge reicht

Nach einer Stärkung geht es durch die Altstadt entlang der Fußgängerstraße Váci Utca in Richtung Erzsébet tér, einem viereckigen Platz.

Ein Blick abseits der Hauptstraßen lohnt sich immer. Hier und da warten kleine, gemütliche Restaurants entdeckt zu werden.Wer möchte kann hier mit „Budapest Eye“ fahren, ein Riesenrad. Die Fahrt dauert etwa 10 min und kostet 2700 HUF (ca. 9,00 €).

Budapest Erzsébet Platz
Der Erzsébet Platz

Auf der anderen Seite vom Deák Ferenc tér beginnt das jüdische Viertel.

Highlight ist die große Synagoge, die sogar die größte Ihrer Art in Europa ist. Leider ist der Eintritt mit 13€ wie wir finden überteuert. Geprägt ist das Viertel vor allem durch seinen Vintage-Charme und die Café- und Restaurantkultur.

Entlang vieler Straßenzüge ist Streetart an den alten, zum Teil baufälligen Häusern anzutreffen.

Unweit der großen Synagoge befindet sich die St.-Stephans-Basilika aus dem Jahr 1905. Die Basilika ist mit Ihren 96 Metern eines der höchsten Gebäude der Stadt und entsprechend eines der Top Highlights in jedem Budapest Besuch.

Budapest St.-Stephans-Basilika
St.-Stephans-Basilika

Bei schönem Wetter lohnt sich ein Spaziergang entlang der der Boulevardstraße Andrássy út in Richtung Stadtpark Városliget. Dort angekommen, wird man am Heldenplatz Hősök tere, vom Millenniumsdenkmal und der Kolonnade ungarischer Herrscher und bedeutender historischer Persönlichkeiten empfangen. 

Budapest Millenniumsdenkmal
Millenniumsdenkmal

Im Park selber lädt das berühmte Széchenyi Thermal Bad zum Entspannen ein. Tickets können Online für 5200 HUF gebucht werden.

Budapester Zoo und das Vajdahunyad Schloss laden sind ebenso absolut sehenswert.

Da das Schloss in verschiedenen Epochen erbaut bzw. erweitert wurde, ist jeder Turm einzigartig und wirkt märchenhaft und wunderschön.

Budapest Vajdahunyad Schloss

Vajdahunyad Schloss
Budapest Eislaufbahn
Eislaufbahn am Millenniumsdenkmal

Den Tag lassen wir in einem urigen Lokal bei Gulasch und Wein ausklingen.

Tag 2 Buda

Für den zweiten Tag nahmen wir uns die westliche Seite der Donau vor. Über die Freiheitsbrücke gelangten wir nach Buda. Die Brücke eignet sich übrigens auch hervorragend als Fotomotiv bei Nacht.

Budapest Freiheitsbrücke
Freiheitsbrücke bei Nacht

Für den Aufstieg zum Berg Gellért sollte man sich etwas Zeit nehmen. Abseits der Touristenmassen kann man hier in der Natur entspannen und sich treiben lassen.

Budapest Berg Gellért
Denkmal am Berg Gellért

Auf dem höchsten Punkt befindet sich die Zitadelle mit der Freiheitsstatue von Budapest. Von hier hat meinen einen wunderschönen Ausblick auf die zwei geteilte Stadt und bekommt einen guten Überblick, wo sich was befindet.

Budapest Freiheitsstatue

Freiheitsstatue am höchten Punkt der Stadt

Auf der Pestseite, das Parlament am Ufer der Donau und die Kuppel der St.-Stephans-Basilika inmitten alter Häuser. Auf der Budaseite thront der Königspalast und die Fischer Bastei. Das historische Buda ist geprägt von vielen kleinen Gassen und den pastellfarbenen Häusern.

Budapest Ausblick Zitadelle
Ausblick von der Zitadelle

Schnell wird einem bewusst, dass Buda viel touristischer ist als Pest. Entsprechend sind die Restaurants und Cafe`s auch deutlich teurer.

Der einfachste und komfortabelste Weg das Burgviertelast zu erreichen ist die Nutzung der der Standseilbahn Sikló aus dem Jahr 1870. Für die Hin -und Rückfahrt werden 1800 HUF verlangt, nicht gerade preiswert, aber dennoch ein Erlebnis wert.

Budapest Standseilbahn
Der schnellste Weg in das Burgviertel, die fahrt mit der Standseilbahn

Am Königspalast angekommen, warteten bereits die Touristenmassen dieses zu besuchen. Wir genossen den Trubel und gingen kurze Zeit später weiter.

Nicht zu vergesse ist die Fischer Bastei und die Matthiaskirche, die auf keiner To-do-List fehlen sollte. Von hier aus, kann man die wunderbare Aussicht auf das prunkvolle Parlament und die Donau genießen.

Budapest Matthiaskirche
Matthiaskirche
Budapest Fischerbastei Parlament
Blick von der Fischerbastei auf das Parlament

Für den Rückweg nach Pest wählten wir die Kettenbrücke und stärkten uns anschließend, bevor wir uns langsam in Richtung Flughafen aufmachten.

Budapest Kettenbrücke
Zurück nach Pest, über die Kettenbrücke

Gut zu wissen…

Hinkommen

Budapest wird von zahlreichen Fluggesellschaften aus Europa angeflogen. Die Preise in die Ungarische Metropole sind zumeist recht günstig. Den besten und günstigsten Flug findest du auf Expedia*.

Übernachten

In Budapest gibt es zahlreiche Hotels und B&B. Gerade in der Nebensaison könnt ihr hier ein guten Schnäppchen machen. Eine gute Auswahl bietet euch Expedia*.

Vom Flughafen ins Zentrum

Alle 30 min. fährt der Bus 100E direkt vom Flughafen zu der Station Kálvin tér.

Achtung: Für diesen Bus muss ein spezielles Ticket erworben werden, Kosten: 900 HUF.

Alternativ fährt der Bus 200E zu der Station Kőbánya-Kispest. Von dort weiter mit der U-Bahn M3 ins Zentrum.

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